Michel ZADOUNAISKY: Art-Déco-Konsole

3 800,00 €

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Altertumsbeschreibung

Michel Zadounaïsky
Charmante niedrige Konsole aus gehämmertem Schmiedeeisen.
In Form eines Podests weist sie einen Dekor aus ineinander verschlungenen Voluten auf.
Oberseite aus beigen Marmorplatten.
Auf der Vorderseite signiert.
Um 1930.
Höhe 66 cm, Breite 74 cm, Tiefe 50 cm.
Die Lieferung ist möglich.


Michel Zadounaïsky (1903-1983)
Michel Zadounaïsky, Sohn russischer Emigranten, ließ sich 1916 im Alter von dreizehn Jahren in Frankreich nieder. Er begann seine künstlerische Ausbildung an der Kunsthochschule in Lyon, blieb dort aber schließlich nur einige Monate.
In Lyon herrschte zu dieser Zeit eine starke künstlerische Emulation rund um die großen Namen des Art-Nouveau und Art-Déco wie Sornay, Krass, Linossier, Piguet oder Paulin.
1920 entdeckte er die Arbeit mit Schmiedeeisen, als er in die Lüstermanufaktur Fournet eintrat. Er widmete sich auch dem Treiben in Rundhöckern, d. h. der Konfrontation mit dem Metall mit einem Hammer als einzigem Werkzeug und mit Hilfe des Feuers; Techniken, in denen er ein Meister war.
Sein Können und sein Perfektionismus waren dem Pariser Eisenhändler Raymond Subes bekannt, der ihm eine Stelle anbot, die er jedoch ablehnte.
Vier Jahre später, 1924, eröffnete er sein erstes Atelier in Lyon in der Rue Béchevelin 76 und arbeitete dort bis 1953. In dieser Zeit wurde er zu einer der Symbolfiguren der dekorativen Künste in Lyon.
Er gilt als einer der wenigen Kunstschmiede, die sich als Bildhauer und nicht nur als Handwerker mit Schmiedeeisen auseinandersetzten.

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