Teetisch von François Linke

7 500,00 €

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Altertumsbeschreibung

Teetisch mit doppelt ovaler Platte, furniert in Amaranthholz und mit Intarsien aus Würfeln.


Es ruht auf vier gewölbten Füßen.


Wunderschöne Ornamente aus goldenen Bronzen.

Abnehmbare Glasplatte mit einer durchbrochenen Bronzegalerie.
Zeitgenössische Vergoldung in perfektem Zustand.

Zeit Napoleon III.

Höhe 92 cm, Breite 89, Tiefe 55.

Ein ähnliches Modell wurde am 26. Oktober 2006 bei Sotheby's in New York verkauft. François LINKE (1855-1946) war zweifellos der bedeutendste Pariser Möbeltischler seiner Zeit. Zunächst in seiner Heimatstadt Pankraz in Böhmen in die Lehre gegangen, kam Linke 1875 nach Paris und gründete 1881 seine eigene Werkstatt in der 170 rue du Faubourg Saint-Antoine, später eine Zweigstelle in der 26 place Vendôme. Linkes internationaler Ruf war bereits gut etabliert, als 1900 die Weltausstellung in Paris stattfand, wo sein Talent und seine Kreativität unübertroffen blieben: Die Messe krönte seinen Erfolg und stärkte die finanzielle Stabilität seines Unternehmens, wodurch er neue Märkte im Ausland erobern konnte. Wie seine Zeitgenossen wie Beurdeley und Dasson schuf er Kopien und Pastiche, die von den aufeinanderfolgenden Stilen des 18. Jahrhunderts oder den berühmtesten königlichen Möbeln inspiriert waren, aber er illustrierte sich auch in der Gestaltung üppiger Werke, in denen er den Stil Ludwigs XV. mit dem Jugendstil vermischte. Linke arbeitete insbesondere mit einem berühmten Bildhauer, Léon Messagé, zusammen. 1904 wurde er Officer of Public Instruction und nahm an der Ausstellung in Saint-Louis in den Vereinigten Staaten teil. Im Jahr 1905 wurde er zum Juror der Lütticher Ausstellung ernannt und am 11. Oktober 1906 wurde ihm die Ehrenlegion verliehen.

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